
Achtzehn Bergsportradler trafen sich bei frischen und windigen, aber trockenen 13°C ganz pünktlich vor dem Rathaus in Gröbenzell zur alljährlichen Vatertagsradltour, die dieses Jahr von Heiner ausgearbeitet worden war.
Los ging’s mit den Rädern, die alle von E-Motoren unterstützt werden, nur der arme Ruck Heinrich fährt immer noch mit V(roni)-Motor!
Im Vorfeld sprach man schon davon, die Veranstaltung aufgrund des Wetters abzusagen, aber die Bergsportler kennen kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!
Zunächst ging es entlang des Gröbenbachs nach Puchheim, dann durch die Mooschwaige Richtung Germering, wo es den ersten kurzen Stopp an der Freilandhaltung für Schweine des Germeringer Stanis Hofes gab, dessen Hofladen von Heiner in den höchsten Tönen gelobt wurde.
Danach weiter nach Freiham durch das Stiftungsgut und der Augustiner-Stiftungswirtschaft „Zum Gustl“, wo noch alles sehr ruhig „vor dem Vatertags Ansturm“ war!
Den nächsten Halt gab’s an der Bäcker-Kapelle St. Joseph im Lochhamer Wald, gleich gegenüber des ehemaligen Erholungsheimes für Bäckerkinder.
Heiner erzählte sehr anschaulich von der Entstehungsgeschichte der Kapelle und im Anschluss beteten wir alle das „Vater-unser“.
Körperlich etwas ausgeruht und mental gestärkt radelten wir weiter auf dem Wallfahrerweg nach Maria Eich in Krailing, wo gerade zur Messe geläutet wurde.
Entlang des Waldes zur rechten und wunderschöner Villen zur linken ging es weiter Richtung Forsthaus Kasten, das wir jedoch rechts liegen ließen, um endlich im Gasthaus Lorber in Neuried zum Weißwurst-Frühstück, leider in der warmen Stube und nicht draußen im schönen Biergarten, einzukehren.
Gut gestärkt fuhren die Radler dann über Martinsried nach Gräfelfing, von dort weiter entlang der Würm durch den Pasinger Stadtpark, danach durch die Villenkolonie II von August Exter immer Richtung Bergsonstraße.
Wir schnupperten schon das Ziel, aber Heiner führte uns durch die Langwieder Heide mit Ratzenweiher entlang der Bahnstrecke, dann über den Geschichtsweg zum Bauernhof von der Moni in der Altostraße.
Schnell bauten die Bergsportler Schankanlage, Bierbänke und Grill (genau in dieser Reihenfolge!) gemeinsam auf, so dass endlich gemütlich gefeiert werden konnte.
Einige Nichtradler kamen noch nach, so dass wir insgesamt 24 Personen waren, die die Würstel und Steaks mit Salaten, aber auch die diversen Kuchen genießen konnten. Leider schade, dass für den doch relativ großen Aufwand sich viel zu wenige Bergsportler angemeldet hatten.
Danke an alle, die an diesem gelungenen Tag mitgewirkt haben (Einkauf, Auf- und Abbau, Salat- und Kuchenspenden) und insbesondere an die Grillmeister Heiner und Peter Penzkofer, die uns den ganzen Nachmittag mit Fleisch und Würstl versorgt haben.
Und im nächsten Jahr hoffen wir auf mehr Celsius und Radler!
Team Silvia und Heiner
8 Arbeitswütige Bergsportler/innen wollten unbedingt „die Adolari“ putzen – dann hab ich halt die berüchtigte Liste gemacht – und da ist wieder mal viel zusammengekommen.
Der Michi und der Ossi haben die Außenanlagen perfekt gereinigt und dann gemeinsam mit den „Putzburschen“ die Tische und Bänke aus dem Winterlager geholt. Der Andi und der Christian haben unter der Aufsicht von der Gila die Zimmer und alle anderen Räume von Spinnweben und sonstigen Schmutz befreit. Tom und die beiden haben dann auch alle Betten „zerlegt“ und den Schmutz unter den Lattenrosten entfernt. Dazwischen durfte der Andi (dank seiner Größe) alle Vorhänge abnehmen, die die Ruth dann gleich beim Thomas gewaschen hat. Die Monika hat sich alle Fenster vorgenommen damit die Frühjahressonne schön reinscheinen kann. Der Michi hat in der Sonne die Tische so lange geschruppt das man jetzt meint wir haben neue. Die Andrea und die Ruth haben sich der Küche angenommen und in der Zwischenzeit das Mittagsmenü, den Kaffee und das wichtigste – den Schweinsbraten zubereitet. Es wurden aber auch in den Bädern die Siphons gereinigt – einige hatten es aber auch bitter nötig – der Kachelofen geputzt, der Skiraum gereinigt, die Balkone vom Winterschmutz befreit, die Liegestühle für die Saison hergerichtet und vieles mehr.
Dann kam endlich der Abend und wir konnten unsere Belohnung verspeisen und ein Bier dazu trinken.
Habe fertig
Hüttenwart Rudi
Die Liste für die Herbstarbeitstour ist schon in Arbeit😉
Da habe ich einmal in einer Vorstandssitzung bedauernd angemerkt, dass es doch früher so viele schöne Ausflüge und Kurzreisen gegeben hätte, die es nun leider nicht mehr gäbe und schon hatte ich den Auftrag, das zu ändern.
Und dann nahm ich an einer Führung in Augsburg teil und war total von dessen Vielfalt begeistert, so dass ich es als nächstes Ausflugsziel für die Bergsportler vorschlug.
Gesagt, getan und am Samstag, den 18. April fanden sich schließlich 18 Teilnehmer: innen in Pasing ein, um gemeinsam gen „Datschiburg“ zu fahren. Heiner brachte drei Gäste mit, dazu einen Dackel, der willkommen war, aber es dann doch vorzog, lieber an einer Jagd teilzunehmen statt an einer Stadtführung.
Auf dem Weg vom Bahnhof zum Rathaus machten wir einen kleinen Umweg über den Stadtmarkt, von dessen Atmosphäre und Angebote alle begeistert waren und einige sogar einen erneuten Besuch planten.
Vor dem Rathaus erwartete uns Frau Pabst, unsere Führerin, die uns erstmal einen kleinen Überblick über die 2000-jährige Stadtgeschichte anhand eines Reliefs gab. Da eine kleine Umfrage im Zug ergeben hatte, dass viele die Fuggerei entweder vor langer Zeit oder noch gar nicht besucht hatten, wollten wir diese als erstes besuchen. Es war sehr interessant dort und die Museen gaben uns einen Einblick ins Leben dort im 16. und auch im 20. Jahrhundert. Danach spazierten wir noch durch das Handwerkerviertel, bevor wir die Prachtbauten auf der Maximiliansstraße bewunderten. Quer durch den Stadtpalast der Fugger, am Damen Hof vorbei, dessen einladende Atmosphäre sehr verführerisch war, gelangten wir schließlich zum Zeughaus, in dessen Stuben mit Biergarten schon unser Tisch wartete. Endlich konnten die Beine sich ausruhen und die Mägen gefüllt werden…die diversen Spätzle Variationen waren vorzüglich!
Aber ein kleiner Nachtisch in Form von riesigen Eiskugeln musste doch noch sein, die wir uns in einer sehr guten Eisdiele in der Prachtstraße holten und mit Ausblick auf die Paläste und Superschlitten genossen.
Nach einem kleinen Abstecher in den Hof des Maximilianmuseums, wo die originalen Brunnenfiguren zu besichtigen sind, ging es gemütlich durch die Fußgängerzone zurück zum Bahnhof.
Das Wassermanagement der Stadt, für das sie den Titel des UNESCO-Welterbes im Jahr 2019 bekommen hat, wäre sicherlich auch eine interessante Führung wert. Vielleicht das nächste Mal???
45 Minuten später kamen wir wieder in Pasing an, wo sich unsere Wege trennten und jede Gruppe für sich den Heimweg antrat.
Ein Anfang ist gemacht und ich hoffe, dass wir noch viele gemeinsame Ausflüge machen können. Im Herbst wird erstmal geradelt.
Eure Silvia St.-K.