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Liebe Bergsportler*innen,

hier ein paar Impressionen von unserer wunderbaren Hütte.
Zur Verfügung gestellt von unserem Mitglied Christian Engel.

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Zum vergrößern, anklicken.

Am Wochenende direkt nach der Sonnenwende kamen rund ein Dutzend Bergsportler:innen auf der Hütte zusammen, um eben dieses Ereignis mit einem zünftigen Feuer zu feiern.

Vor dem (Sonnwend-)Feuer kam aber erstmal das Wasser! Die Anreise erfolgte bei (noch) schönstem Wetter am Freitagnachmittag und wir starteten ins Wochenende mit einem Buffet – jeder brachte was Guads mit und trug zum Buffet bei, so dass wir es am Ende kaum geschafft haben. 

Als wir den Abend gemütlich ausklingen lassen wollten überraschte uns ein derartig heftiges Unwetter, dass binnen kürzester Zeit das Wasser unter den Türen in die Hütte lief. Schnell mussten die Außentüren in allen Stockwerken abgedichtet und das schon eingedrungene Wasser aufgewischt werden. Parallel war durch die seitliche Tür beim Skikeller schon ein ganzer See im hinteren Teil der Hütte zusammen geflossen.

Dank der schnellen Eingreiftruppe von anwesenden Helfer:innen wurde das Wasser wieder raus geschaufelt und das neue Jugendzimmer trockengelegt, das nun schon unfreiwillig „getauft“ wurde bevor es überhaupt eingeweiht ist. 

So einen heftigen Regen, der ins Haus eindringt, hatten wir bis dahin noch nicht erlebt. Die Straße und Wiese vor dem Haus glichen einem Fluss bzw. See und die halbe Nacht war die Feuerwehr im Einsatz, um die Keller der weiter unten liegenden Häuser an der Straße auszupumpen. Auch mehrere kleinere Muren gingen auf die Straße ab und wir waren froh, dass unsere Hütte alles gut überstanden hat.

Am nächsten Morgen strahlte die Sonne, als wenn nichts gewesen wäre und die Bergsportler:innen brachen teils zum Wandern oder Schwimmen auf oder erledigten einige Arbeiten in der Hütte.

Der Abend wurde eingeläutet mit einem Prost auf das neu geborene Enkelkind unserer Vorstandsvorsitzenden – herzlichen Glückwunsch, liebe Angelika & Familie Biegholdt! Anschließend zündete Rudi erstmal den großen Grill an und jeder konnte sein Fleisch, Käse und Gemüse grillen. Salate und sonstige Beilagen gab es auch mehr als reichlich.

In der extra vorbereiteten Schale wurde am Rand der Wiese vor der Hütte anschließend ein tolles Feuer angezündet, Bänke und Stühle drum rum verteilt und bis spät in die Nacht die Sonnwende gefeiert.

Am nächsten Tag ging es, teilweise mit einem Badestopp am Lauchsee, wieder Richtung Heimat bei immer noch herrlichem Sommerwetter und wieder geöffneten Straßen.

Nächstes Jahr gibt es hoffentlich wieder ein Sonnwend-Feuer, dann aber mit weniger Wasser vorab!

Endlich nach zwei Jahren Corona Zwangspause, wurden bei der Planung des Jahres 2022 wieder die Traditionsveranstaltungen des Bergsports angeboten und wir waren schon sehr gespannt, wie viele Mitglieder der Einladung zur ersten davon folgen würden.

Ich, Silvia, hatte die Tour schon seit zwei Jahren im Kopf, bin sie nochmals abgefahren und hab‘ eine Wirtschaft für’s Weißwurstfrühstück klar gemacht.

Am Rathausplatz warteten dann schließlich ungefähr 20 Bergsportler mit ihren Rädern, wobei die E-Bikes überwogen, was aber auch dem Alter der Fahrer geschuldet war. Ich konnte noch meine Olja aus Kiew motivieren mitzufahren (schließlich war sie selbst schon als Kind bei Bergsport-Radltouren dabei gewesen) und sie brachte auch ihre beiden Kinder mit, so dass es doch zumindest etwas nach einer Familienradltour aussah.

Über Lochhausen und Langwied radelten wir nach Obermenzing an die Würm und machten beim Alten Wirt einen kleinen Fotostopp am Maibaum, der sicher zu den schönsten der Gegend gehört. Kurze Strecke an der Würm entlang bis zur Blutenburg, die wir leider wegen des Weinfestes nicht von innen besuchen konnten, aber für ein paar Gruppenfotos und etwas Info über das Gebäude war auch draußen Gelegenheit.
Weiter ging es durch den Durchblick Richtung Nymphenburger Park, aber kurz davor hatten wir unser Ziel, „Zum grünen Baum“ schon erreicht. Die Bedienungen dort waren sehr über unser frühes Erscheinen überrascht, obwohl ich uns für 11 Uhr angekündigt hatte, aber sie handelten spontan und so konnten wir doch noch unsere Weißwürste und Brezen mit einem frischen Bier genießen.

Gestärkt strampelten wir zur Würm zurück und folgten deren Lauf bis Allach und schließlich ging es über die Langwieder Seenplatte zurück nach Gröbenzell zu unserer „Garage“, wo wir noch grillten.
Einige Bergsportler, die sich das Radeln sparen wollten, kamen noch der Geselligkeit wegen dazu und so wurde es wie immer noch ein sehr fröhlicher Nachmittag mit ausreichend geschmackigen Salaten zu Fleisch und Würstel und guten Kuchen für hinterher.

Der Anfang unserer traditionellen Aktivitäten war gemacht, es hätten schon paar mehr Bergsportler dabei sein können, aber man muss sich ja auch erst wieder an die neuen Freiheiten gewöhnen. Und das Jahr wird noch einige Gelegenheiten bieten, sich wieder in fröhlicher Runde zu treffen! Auf geht’s!

Eure Silvia Steyerl-Konetzki

 

https://calimoto.com/calimotour/hüttentour-22-zillertal-r-wSramYTqjN

https://calimoto.com/calimotour/hüttentour-22-großglockne-r-0vnK3IqbbW

https://calimoto.com/calimotour/hüttentour-22-sölkpass-r-BricoeDmj2
 

Kurz vor Beginn der Arbeitstour stellte Rudi fest, dass wie so oft „weniger mehr ist“: Weniger Leute (da wegen Corona und anderen Gründen kurzfristig einige Absagen kamen) ist mehr – Bier, Schweinsbraten und Arbeit – für die verbliebene Truppe!

Dank erfolgreicher Akquise von Paul konnten aber noch zwei Mitstreiter von einer spontanen Motorrad-zur-Arbeitstour überzeugt werden, so dass sich 13 Personen plus 2 Jugendzimmer-Werker am Freitag in Hochfilzen einfanden.

Da uns zwei weibliche Mitstreiter:innen abhanden gekommen waren, wurden kurzerhand zwei Herren in die Zimmerputz-Liga berufen, ins gemischte Doppel sozusagen. Die beiden Putzteams waren dann auch so effektiv, dass sie bereits nachmittags um 14 Uhr mit allen Zimmern, Lattenrosten und Matratzen fertig waren und andere Aufgaben übernehmen konnten.

Es wurden ferner alle Fenster geputzt, Regale gezimmert, Wassertonnen aufgefüllt, der Herd und die Syphons und Gullys gereinigt und die Luftentfeuchter repariert. Der Grill ist von seinem Winterkleid befreit, neue Fahnen zieren den Maibaum und die Terrasse wurde gekärchert und hergerichtet für den Sommerbetrieb.

Auf Platz 1 der beliebtesten Aufgaben landete aber – mal wieder – das Durchspülen der Abwasserleitungen, dessen Ergebnis (!) zum Schluss mit der Schaufel zu Leibe gerückt werden musste. Ganz oben auf die Abreise-Liste kommt nun das gleichzeitige Betätigen der Spülungen in den Toiletten nach jedem Hüttenbesuch. Damit sollten die Leitungen bei längerer Abwesenheit nicht wieder so schnell verstopfen.

Auch das haben wir hingekriegt und außer kleinen Malheuren wie einem Sektkorken in der Staubsaugerleitung und einer verloren geglaubten Zange, die unter einem pinken Gummihandschuh versteckt war lief alles bestens. Ach ja, die Fensterumrandungen im Obergeschoss wurden noch gestrichen und Werner hat in akribischer Geduldsarbeit die Fliegengitter erneuert. Der Sommer – und die Fliegen – können also kommen.

Besonders zu erwähnen ist noch die tolle Leistung der zwei-Mann-Jugendzimmer-Truppe, Michi T. und Rudi K., die wirklich unermüdlich schufteten von Freitag bis Sonntag und kaum Pause machten um kurz was zu essen. Dafür schaut das Zimmer jetzt richtig toll aus (siehe Bilder!) und man kann sich schon vorstellen, wie gemütlich es demnächst da drin wird. Klasse!

Dafür durften wir uns dann alle wieder an Ruths wunderbarem Schweinebraten mit herrlicher Kruste, sauguade Ripperln und Knödeln erfreuen, das wir alles kaum geschafft haben.

Danke Ruth für die kulinarische Top-Versorgung und Dank an Rudi für die perfekte Organisation und Anleitung.

Wir freuen uns auf eine tolle Sommer Saison, die Hütte ist bereit und es sind übrigens noch viele Plätze frei in den kommenden Wochen – und in den Pfingstferien.

Also auf geht’s auf die Sommer-Hütte!


 

 

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