Zweitageswanderung - Schmidt-Zabierow Hütte
Am Freitagabend Treffen der wild entschlossenen Bergwanderer in St. Adolari, kurz den Grill entfacht und mit Gegrilltem, tollen Beilagen und kalten Getränken den Abend genossen.
Kurze Tourbesprechung und dann ab ins Bett.
Samstag 06:00 gings dann erst mal mit dem Auto ins Loferer Hochtal zum Wanderparkplatz.
Schon da empfing uns drückende Hitze, trotzdem begannen wir guten Mutes den Aufstieg.
Anfangs führte der Weg durch einen Buchenwald, dann bald steiler werdend an einer Felswand vorbei.
Über das „Untere Trett“ weiter an der einzigen aktiven Quelle am Weg vorbei.
So langsam forderte die Hitze ihren Tribut, die Schritte wurden langsamer und die Köpfe immer roter. Aber ein wahrer Bergsportler lässt sich nicht abschrecken, den Kopf unter die Quelle halten, Stirnband Kappe Handtuch in das kalte Wasser tauchen und den Kopf damit kühl halten, Schnee unters Leiberl schieben und schon geht’s wieder weiter.
Die ganz findigen zauberten sogar einen Ventilator aus dem Rucksack .
Nach der Waldgrenze ging es über eine der schönsten Almwiesen Tirols die gerade in voller Blüte steht auf einem steilen Zustieg weiter. Mit Blick auf die Hütte ging es über große Felsstufen dann in den finalen Anstieg. Gegen Mittag schafften es dann alle die 1200 hm bis zur Hütte zu bewältigen ,
bei Temperaturen bis 30 Grad eine sensationelle Leistung !
Dann hieß es erst mal die Flüssigkeitsdefizite wieder aufzufüllen, danach sich mit Kaffee (Siebträger) , Kuchen und einem traumhaftem Kaiserschmarrn zu belohnen.
Danach legten einige ein Nickerchen ein , andere trieb es noch ein paar Höhenmeter nach oben .
Abends gab es ein superfeines 3-Gänge Menü mit Produkten regionaler Anbieter.
Nach dem Essen ging es mit dem Leibgetränk nochmal auf die Terrasse um den Sonnenuntergang
und die spektakuläre Aussicht zu genießen.
Nach und nach fanden dann alle im kuschligen Bettenlager ihren verdienten Schlaf .
Nach einem reichhaltigen Frühstück folgte der schweißtreibende Abstieg ins Tal.
Zur Abkühlung gab s noch einen Abstecher in die Kneippanlage oder einen Sprung in den eiskalten
Lofer Bach. Danach ging es langsam wieder heimwärts.
Glückwunsch an alle und Dank für die Unterstützung.
Annette
