Vatertagsradltour 2026
Achtzehn Bergsportradler trafen sich bei frischen und windigen, aber trockenen 13°C ganz pünktlich vor dem Rathaus in Gröbenzell zur alljährlichen Vatertagsradltour, die dieses Jahr von Heiner ausgearbeitet worden war.
Los ging’s mit den Rädern, die alle von E-Motoren unterstützt werden, nur der arme Ruck Heinrich fährt immer noch mit V(roni)-Motor!
Im Vorfeld sprach man schon davon, die Veranstaltung aufgrund des Wetters abzusagen, aber die Bergsportler kennen kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!
Zunächst ging es entlang des Gröbenbachs nach Puchheim, dann durch die Mooschwaige Richtung Germering, wo es den ersten kurzen Stopp an der Freilandhaltung für Schweine des Germeringer Stanis Hofes gab, dessen Hofladen von Heiner in den höchsten Tönen gelobt wurde.
Danach weiter nach Freiham durch das Stiftungsgut und der Augustiner-Stiftungswirtschaft „Zum Gustl“, wo noch alles sehr ruhig „vor dem Vatertags Ansturm“ war!
Den nächsten Halt gab’s an der Bäcker-Kapelle St. Joseph im Lochhamer Wald, gleich gegenüber des ehemaligen Erholungsheimes für Bäckerkinder.
Heiner erzählte sehr anschaulich von der Entstehungsgeschichte der Kapelle und im Anschluss beteten wir alle das „Vater-unser“.
Körperlich etwas ausgeruht und mental gestärkt radelten wir weiter auf dem Wallfahrerweg nach Maria Eich in Krailing, wo gerade zur Messe geläutet wurde.
Entlang des Waldes zur rechten und wunderschöner Villen zur linken ging es weiter Richtung Forsthaus Kasten, das wir jedoch rechts liegen ließen, um endlich im Gasthaus Lorber in Neuried zum Weißwurst-Frühstück, leider in der warmen Stube und nicht draußen im schönen Biergarten, einzukehren.
Gut gestärkt fuhren die Radler dann über Martinsried nach Gräfelfing, von dort weiter entlang der Würm durch den Pasinger Stadtpark, danach durch die Villenkolonie II von August Exter immer Richtung Bergsonstraße.
Wir schnupperten schon das Ziel, aber Heiner führte uns durch die Langwieder Heide mit Ratzenweiher entlang der Bahnstrecke, dann über den Geschichtsweg zum Bauernhof von der Moni in der Altostraße.
Schnell bauten die Bergsportler Schankanlage, Bierbänke und Grill (genau in dieser Reihenfolge!) gemeinsam auf, so dass endlich gemütlich gefeiert werden konnte.
Einige Nichtradler kamen noch nach, so dass wir insgesamt 24 Personen waren, die die Würstel und Steaks mit Salaten, aber auch die diversen Kuchen genießen konnten. Leider schade, dass für den doch relativ großen Aufwand sich viel zu wenige Bergsportler angemeldet hatten.
Danke an alle, die an diesem gelungenen Tag mitgewirkt haben (Einkauf, Auf- und Abbau, Salat- und Kuchenspenden) und insbesondere an die Grillmeister Heiner und Peter Penzkofer, die uns den ganzen Nachmittag mit Fleisch und Würstl versorgt haben.
Und im nächsten Jahr hoffen wir auf mehr Celsius und Radler!
Team Silvia und Heiner


